Kirchenkonzert am 15. April 2018 in Metzingen

Akkordeon-Highlights in der Metzinger St. Bonifatius-Kirche

Am Sonntagabend den 15.April 2018 lud der HHC zu einem Konzert in die katholische Kirche nach Metzingen ein.  Die verschiedenen Orchester und Ensembles boten dem Publikum in der gut gefüllten Kirche ein abwechslungsreiches Programm, das unter anderem von etlichen Meisterwerken aus der Feder des legendären Rudolf Würthner geprägt wurde.

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Youngsters

Den ersten Teil gestalteten die HHC-Youngsters unter der Leitung von Jürgen Walz. Sie starteten mit Würthners „Ouvertüre in C“, bevor sie bei „Pavane“ von J. de Haan und A. Jekics Fuge „Kleines Durcheinander“ von den jüngsten Nachwuchsmusikern des Vereins unterstützt wurden. Bereits hier wurden die enorme Klangfülle und das beachtliche Können der jungen Musikanten deutlich. Das kleine Ensemble „Ysemble“, in dem sich unter der souveränen Leitung von Jana Walz einige besonders talentierte Nachwuchskünstler vereinen, bot danach zwei völlig unterschiedliche Facetten der Akkordeonmusik dar. Zunächst stand mit dem „Concerto IV, D-Dur“ von A. Corelli ein anspruchsvolles mehrsätziges Werk auf dem Programm, danach verbreiteten sie locker, flockig und leicht mit „Summer“ von J. Hisaishi eine ausgesprochen gelöste Sommerabendstimmung, die manchen der Zuhörer auch zum gefühlvollen Mitwippen animierte.

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Ysemple

Danach war das Ensemble des HHC an der Reihe, eine kleine Gruppe erfahrener und hochklassiger Akkordeonisten, die es sich unter der bewährten Leitung von Horst Amann zur Aufgabe gemacht haben, in Ergänzung zum Orchester besondere musikalische Leckerbissen darzubieten. Die Variationen über „Komm lieber Mai“ von R. Würthner waren sicherlich eines der Highlights des Abends, sie begeisterten dabei das Publikum mit einer gekonnt vorgetragenen Mischung aus eher melancholischen Abschnitten, spritzig-zarten Passagen und virtuosen Höchstleistungen. Mit dem fulminanten Piazolla-Tango „La muerte del Angel“ und seinem unverkennbaren rassigen südamerikanischen Esprit setzten sie gleich anschließend einen herrlichen Kontrastpunkt.

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Ensemble

Das HHC-Orchester, ebenfalls unter der Leitung von Horst Amann, gestaltete dann den letzten Programmteil, in dem zunächst mit der „Festival Ouvertüre“ erneut der Komponist Rudolf Würthner gewürdigt wurde. Mit sehr bekannten Melodien ging es dann weiter, als mit der „Morgenstimmung“ aus der Peer Gynt-Suite von E. Grieg zunächst herrlich klare und harmonische musikalische Bilder gezeichnet wurden, bevor das eher bedrohlich und mystisch anmutende Stapfen „In der Halle des Bergkönigs“ immer rasanter in ein fulminantes Finale mündete. Nicht weniger temperamentvoll beschlossen dann zwei Sätze aus der „L’Arlesienne Suite 2“ von G. Bizet den Vortrag des Orchesters, das den weiten Raum der Kirche immer wieder ausdrucksstark mit gewaltigen und gleichzeitig technisch perfekten Klängen füllen konnte. So war es dann auch nicht überraschend, dass sich das begeisterte Publikum per „standing ovations“ noch eine Zugabe erklatschte und zum Abschluss mit „Palladio“ von K. Jenkins verzaubern ließ.

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HHC Orchester

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Der rote Punkt